Wissen Sie, im nachhinein ist es egal, ob etwas wirklich passiert ist oder ob es erdacht ist. Die Grenzen verschwimmen. Es ist doch sogar so, dass Erdachtes in der Erinnerung realer erscheinen kann als das, was wirklich war. Und umgekehrt können Dinge, die tatsächlich passiert sind, zur Einbildung werden und einem wie ein böser oder guter Traum vorkommen.

aus: Das Geheimnis des Boxers, S. 61 

 

 

 


 AKTUELL:

Bald erscheint das erste Projekt der Künstlerinitiative GILS:

der Roman Lighthouse Wood (Text: Insa Segebade, Cover: Gisela Lücht)

Zum Inhalt:

Abend für Abend steht er auf der Bühne, von seinen Fans und der Presse bejubelt. Der irische Bluesrock-Musiker Evric Ory ist ein Star. Der Erfolg täuscht ihn jahrelang über das hinweg, was ihm fehlt: Geborgenheit, Liebe, Familie. Eine Ahnung davon erhält Evric, als er Manon trifft. Dabei müsste Manon Evric eigentlich bestätigen. Sie hat ihre Karriere als Professorin an der Sorbonne aufgegeben, um ihr Glück in der Ehe zu finden, die sich für sie allerdings längst als Gefängnis erwiesen hat. Mit Evrics Hilfe gelingt es Manon, den gewalttätigen Jean-Luc zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen - an Evrics Seite.

Manon erfährt von Evrics Kindheit in dem Dorf Lighthouse Wood an der irischen Nordwestküste. Von seiner lieblosen, streng katholischen Mutter Gráinne, seinem Vater Jim, der die Familie früh verließ, und von der Musikerin Rose, die in dem Leuchtturm am Atlantik wohnte. Aber es gibt ein Geheimnis in Evrics Leben, das wie ein Schatten über ihm hängt.